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Die Waldkapelle
Gedicht zum Thema Erinnerung
von Beaver.
Die Waldkapelle
Erinnerst du dich? Damals. Du und ich.
Wir gingen über diese Kieselsteine,
entlang der Hecken, und ich fragte dich,
wohin wir denn so spät noch wollten. »Kleine,
wir gehen sie besuchen,« sagtest du,
als würde etwas Wichtiges geschehen.
Da war das Knirschen unter meinem Schuh
und Blütenduft von Ginster und von Schlehen.
Die Abendsonne schien als roter Kreis
in blauen Schleierwolken zu versinken.
Im Osten stand der Vollmond groß und weiß,
als käme er, die Farben auszutrinken.
Du nahmst mich an die Hand. Da stand ein Schild,
ein Spruch in Holz: »Zu Gott kehrt alles wieder.«
Daneben, grobgeschnitzt, ein karges Bild:
Herr Jesus Christ am Kreuz – bedeckt vom Flieder.
Erst dann erkannte ich das kleine Haus,
uralt und moosbewachsen seine Steine.
Davor lag, leuchtend rot, ein Rosenstrauß
im kühlen, milchigblassen Dämmerscheine.
Ich schaute bang und fragend auf zu dir.
Du drücktest meine kleinen Finger sachte
und flüstertest geheimnisvoll zu mir:
»Ich weiß, dass sie aus Blumen sich nichts machte,
doch woher soll sie wissen, dass ich sie
allabendlich hier suche, an sie denke?
Woher soll sie es wissen, wenn ich die-
se Rosen ihr nicht bringe und ihr schenke?«
Und wieder schaute ich dich fragend an.
»Sie kommt nicht immer her, doch sie soll wissen,
dass ich auch – Gott sei gnädig – irgendwann
ihr folgen werde, dass wir sie vermissen.«
Die Worte rauschen leise durch den Wald,
da wieder knirschen diese Kieselsteine.
Es ist mir heute Abend seltsam kalt –
ich ging den Weg bislang noch nie alleine...
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text
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Kommentar von urbinia (Gast; Alter: 49 Jahre): wundervolle Stimmung, lieber beaver- voller gefühl und geheimnisvoller Energie.
Einzig ein Tip:
"Woher soll sie es wissen, wenn ich die-
se Rosen nicht mitbringe und ihr schenke"
da rutscht du aus der metrik und der zeilensprung mitten dem Wort "diese" mag mir auch nicht so gefallen. Vielleicht fällt dir ja noch etwas anderes ein. Ansonsten:
" Wie soll ich's wissen, wenn ich die-
se Rosen ihr nicht bring und schenke.
ich würde allerdings versuchen, den gesamten vers noch mal zu überdenken, denn der rest ist glatt und super geschrieben.
Kompliment von urbinia (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Klopfstock (Gast; Alter: 60 Jahre): Hier schließe ich mich Urbinia an, lieber Manuel, ein Überarbeiten wäre nicht schlecht, denn das Gedicht ist insgesamt zu gut, als daß es
auch an dieser Stelle nicht besser werden könnte ;-)
Herzliche Grüße, Irene :-))))) (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von SuseChrist: Dito. Empfinde ich auch so, dass es an dieser Stelle irgendwie nicht mehr ganz sauber ist. Urbinias Vorschlag finde ich besser, aber auch noch nicht ganz rund, weil es nach meinem Empfinden dann zumindest "bringe" heißen müsste - diese Verkürzung passt nicht ganz. Würde "se Rosen nicht mitbringe und schenke" gehen?
So, und nun schreib ich noch einen eigenen Kommentar. *lächel*
Lieben Gruß,
Suse (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von MicMcMountain: Ich kann an dieser Zeile metrisch nichts Aussetzenswertes finden. Sie bezieht sich als Kreuzreim ja auf
"allabendlich hier suche, an sie denke?"
also ein astreiner jambischer Pentameter mit weiblicher Kadenz
Bei "se Rosen nicht mitbringe und ihr schenke" kann man bestenfalls bemängeln, dass "mitbringe" nicht gerade -x- sondern eher x - - gesprochen wird, ein kleiner eingeschlichener Daktylus also. Wenn eine Änderung, dann eher so: "se Rosen ihr nicht bringe und ihr schenke."
Ich würde es allerdings eher so lassen.
Und den harten Zeilensprung mitten im Wort habe ich als ein Stocken, ein Schlucken, eine verlegene Sprechpause interpretiert.
Gruß
Mic (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Klopfstock (Gast; Alter: 60 Jahre): Da sieht man mal wieder den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Was Du sagst, Mick, ist r(f)eine Theorie, wenn ich lese holpert es und ich habe das Gefühl von Unsauberkeit. Was ist denn nun wichtiger?
Daß die Regeln "sauber" erfüllt werden, oder daß der Leser leicht und "sauber" im Sinne von NichtHolpern lesen kann?
Für mich ist Zweiteres wichtiger. Man bedenke beim Schreiben auch den Leser, der kein Germanist ist und sich nicht unbedingt an Regeln gerne und genau orientiert, oder will man nur "Fachleute" ansprechen - dann ist das natürlich was anderes.
Herzliche Grüße, Klopfstock ;-))))) (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von urbinia (Gast; Alter: 49 Jahre): es ist gar nicht relevant, worauf es sich bezieht, es ist eben ein Metrikfehler und ich weiß gar nicht , warum das ein Problem ist, einem so guten Schreiber wie dem beaver mal einen Tip zu geben. Lieber Mic, es ist "wie ein bischen schwanger"- entweder es ist korrekt oder eben nicht.
"Mitbringe "mit e geht nicht, weil wir ja noch die Silbe vom se haben. das wäre dann wieder nicht metrisch.
Ich verstehe den gereizten Tonfall nicht, darf oder soll man jetz GAR nichts mehr sagen , was kritisch ist? Ich glaube, so langsam, reichts mit dem Schmusekurs.
Ich habe dann jedenfalls keine Lust mehr, noch Gedichte zu verbessern- irgendwie läuft doch hier was nicht mehr, Leute..
Angenervte grüße von urbinia (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Beaver: Hallo alle mit'nander!
Ich habe niemanden von euch so verstanden, als wollte er jemandem (euch/mir) etwas Böses tun oder mich/ihn belehren. :o) Wir 4 (und sicher auch andere) sind, so sagt mir mein Gefühl, alle aus der gleichen Motivation hier: Gedichte und Gedanken austauschen und an dem Austausch wachsen. Daher freue ich mich immer über Kritik. Jawohl! :o)
Sodele, dann kommen wir mal zur besagten Stelle:
Ich sehe da auch keinen Metrikbruch. Ok, das "mitbringe" klingt eher ungünstig, da man es nicht so betonen kann wie man müsste. Aber von der Anzahl der Silben her ist es korrekt. Auch der Zeilenumbruch im "die-se" ist - vielleicht nicht für jeden ästhetisch - aber legitim und metrisch einwandfrei. Und ja, es war so gedacht, wie Mic und auch Tim es gelesen haben: als ein Stocken in der wörtlichen Rede.
Den Vorschlag von Mic werde ich gern übernehmen, klingt runder. Wenn auch es an der Metrik nichts ändert.
Dein Vorschlag, Urbinia, hingegen ist zu kurz. Da fehlten jeweils zwei Silben. Ich denke, Mic hat einen guten Vorschlag gemacht.
@ Klopfstock: ich versuche stets, Leser und "Fachleute" glücklich zu machen ;o) Ich hoffe, durch Mics Idee ist es nun runder.
Frieden an der Waldkapelle? 0:o)
Ostergruß und ein Dankeschön für den Austausch.
Manuel
PS: Ach ja, Mic, Danke für den Tipp. Klingt besser, japp. :o)
(Antwort korrigiert am 05.04.2007) (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von urbinia (Gast; Alter: 49 Jahre): so kenne und schätz ich den beaver, seine Gedichte und seine Kommentare- Liebe Grüße von urbinia (geschrieben am 05.04.2007)
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Kommentar von rhea: Mich gruselt es immer ein bisschen an solchen Orten. Du lässt, durch deine Art der Beschreibung, eine Mischung aus mystischen und doch schönen Orten entstehen. Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt schräg ausgedrückt habe...
Auf jeden Fall finde ich es sehr gelungen.
Und jetzt wünsche ich dir eine gute Nacht.
rhea (geschrieben am 05.04.2007)
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Kommentar von Thor (Gast; Alter: 30 Jahre): Hier kommt mal wieder Deine Liebe für das mystische, Unbestimmte durch! Es gelingt Dir fantastisch die Bilder zum Leser (also zu mir;-)) zu transportieren. Dadurch erreichst Du genau das, was Lyrik meiner Meinung nach so faszinierend macht: Mit wenigen Worten Spannung aufzubauen, man will mehr, man will wissen wie es weiter geht. Sehr gut gelungenes Gedicht!
Und den die-se- Reim in der 7. Strophe finde ich gewagt aber irgendwie auch sehr gekonnt! Grad an dieser Stelle stört er nicht weiter, wie ich meine. Er unterstreicht als Stilmittel sogar noch den leicht zögernden Charakter der Frage. lg, tim (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Beaver: Sodele, besagte Stelle wurde weiter oben bediskutiert. Habe eine kleine Änderung vorgenommen, die aber das "die-se" nicht miteinschließt. Das mag ich nämlich auch. :o)
Des Weiteren: Ich freue mich immer, zu lesen, was genau die Zeilen im Leser auslösen. Und das lässt Du mich wissen. :o) Und es freut mich auch, Dich auf diesem Wege unterhalten zu können. Jawohl, ein freudiger Tag (und Kommentar). :o)
Und nun liebe Grüße in den Süden. Ich fahre morgen früh wieder in den Osten...
Bis denne also und ein schönes Osterfest, Tim!
Manuel (geschrieben am 05.04.2007)
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Kommentar von SuseChrist: Das Ende, immer und immer wieder das Ende. Sag, warst du auf einer Endenschreibschule? Oder bist du tatsächlich ein Naturtalent? ;)
Ich finde die Stimmung solcher Texte von dir normalerweise primär unheimlich, faszinierend, aber unheimlich. Aber dieser hier hat eine ganz eigene Stimmung, ist dir voll gut gelungen, wie ich finde! Der ist nämlich nicht nur faszinierend unheimlich (cool, in einem Komm vier mal "unheimlich") - der ist auch schön.
Liebsten Gruß,
Susann
(ach ja, und vergiss nicht, dass du dich unbedingt melden wolltest, wenn du angekommen bist. Ich kann unheimlich (fünf!) penetrant sein, ne? ;)) (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Beaver: Ich habe noch einmal über dieses "Herr Müller" nachgedacht und sehe es so: "Herr J.C." ist eine Anrede, wie sie in diversen Kreisen an der Tagesordnung steht. Daher mag sie vielleicht für profane Ohren befremdlich klingen, ist sie aber nicht. :o)
Ansonsten: nein, ich war auf keiner Enden-Schule. (Auch auf keiner Entenschule.) ;o)
Ja, Dein Kommi war unheimlich. Unheimlich toll! :op
Dank und Gruß und jawohl, Ma'am!
Manu-Ente (geschrieben am 05.04.2007)
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Kommentar von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): Ich fühle mich an diesen Ort versetzt, da du die Stimmung und die Bilder so wunderbar in Szene setzt. Ein wenig mystisch, geheimnisvoll und sehr friedlich. Ich kenne solche Orte und suche sie sehr gern auf. Und dann die Frage nach dem Wohin oder Danach, sehr schön zwischen die Zeilen gepackt.
Sehr gelungen, lieber Manu.
Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht dir
Janna (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Beaver: Danke fürs Schildern Deine Gedanken, Janna. Es freut mich, dass die Worte das in Dir auslösen. Ruhe, Melancholie - ein Hauch von Mystischem in der Lenzluft. Genau so habe ich es mir vorgestellt. Und dann die Gedanken an das Wareinmal und Waswirdsein...
Janna, wir verstehen uns. Das finde ich schön! *lächel*
Fastostergruß,
Manu (geschrieben am 05.04.2007)
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Kommentar von Nunny (Gast; Alter: 73 Jahre): Lieber Manuel,
ich habe die besagte Strophe nicht in ihrer Urfassung gelesen und kann daher nichts dazu sagen. So klingt es für mich o.k., auch wenn ich dieses Auseinanderreißen des Wortes "die-se" nicht so gut finde. Aber sonst ist das Gedicht klasse. Du vermittelst wieder eine Stimmung, die einen mitnimmt, man sieht und hört und riecht.
Ein gelungenes Gedicht!
Liebe Abendgrüße von Gisela (geschrieben am 05.04.2007)
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Antwort von Beaver: Vielen Dank, Nunny. Ich sehe ein, Wortereißen ist Geschmackssache. Ich mag das, wenn es in den Kontext passt oder einen interessanten Reim ermöglicht. Hier, finde ich, passt es. Es erzeugt eine Pause, ein Stocken.
Abendgruß,
Manuel (geschrieben am 06.04.2007)
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Kommentar von Lachmalwieder (Gast; Alter: 43 Jahre): Hallo Manuel,
wie immer, wenn ich die Zeit finde, einen Text von dir zu lesen, präsentiert sie dieser perfekt in der Wortwahl und Metrik und dieses Gedicht hat ein wirklich starkes Ende. Abgesehen von dem geteileten Wort, welches sich in die Metrik einfügt, aber nicht nötig wäre bzw. nicht so richtig hineinpasst (meiner Meinung nach), ist das wieder ein hervorragendes Gedicht von dir. Allein, ich kann mich nur wiederholen, ich schrieb es dir schon vor ein paar Monaten. Mir wäre ein etwas abwechslungsreicher Manuel lieber. Ich denke, du weißt, dass du das Sonett-Metrum besonders gut beherrschst, deshalb wählst du es auch immer wieder. Ich persönlich fände es wirklich schön,wenn du auch weiter gingest und dir eine gewisse Vielseitigkeit erarbeiten würdest. Vielleicht sind mir paar Gedichte auch durch die Lappen gegangen, die anders "gestrickt" sind, aber ich stoße immer wieder nur auf das selbe Metrum. Ich denke, du kannst viel mehr und du solltest den Schritt auch wagen.
VG Steffen (geschrieben am 06.04.2007)
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Antwort von Beaver: Hi Steffen!
Deine Worte und Deine Aufmunterung habe ich nun schon ab und an berücksichtigt. Sieh mal zum Beispiel mein Gedicht "Unterwegs" oder "Frühlingsbote". Für meine Verhältnisse recht gewagt. :o)
Ansonsten: vielen Dank fürs Lesen und Dranerinnern. Ich werde immer mal wieder "andere" Texte probieren. Aber leichter von der Hand gehen natürlich diese sonetten Sachen. 0:o)
Liebe Grüße und ein paar schöne Tage wünscht,
Manuel (geschrieben am 06.04.2007)
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Kommentar von zackenbarsch† (Gast; Alter: 74 Jahre): Zu kritisieren finde ICH GAR NICHTS, lieber Manuel. Ein wunderschönes Gedicht!
Frohe Ostern
wünscht
Friedhelm (geschrieben am 06.04.2007)
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Kommentar von Alazán: Einfach ein gewaltiges Werk. Ich bin so lesefaul, für Deine Texte hat es sich bsiher aber immer mehr als gelohnt! Da vertraue ich Dir mittlerweile blind. Die Waldkapelle hat eine sehr coole Atmosphäre, kommt super rüber!
vlG
Philipp (geschrieben am 07.04.2007)
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Kommentar von Isaban: Was soll ich hier noch sagen? Inhaltlich sehr berührend, atmosphärisch dicht, guter Spannungsbogen, Gänsehautende. Metrisch nicht zu beanstanden und über das "die-se" wurde schon genug gesagt. Ich selbst mag eigentlich diese kleinen Brüche und innerlichen Ausrufezeichen, besonders, wenn es im Glatten so aus dem Rahmen fällt. Beim lauten Lesen bereitet es mir keinerlei Schwierigkeit, das ganze Gedicht fließt und trägt mich mit seiner Stimmung fort, auch wenn ich dieses Zerreißen hier nicht unbedingt als Stilmittel sehe, sondern einfach reimbedigt.
Sie gefällt mir sehr, deine Waldkapelle, stimmungsvoll und gut einfühlbar ist dein Gedicht.
Liebe Grüße
Sabine (geschrieben am 07.04.2007)
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Kommentar von StefanP (Gast; Alter: 58 Jahre): Da ich eine Woche im Kurzurlaub war, komme ich jetzt erst zum Lesen.
Ich habe es ja auch mit den Erinnerungen, wie du weißt ;-) ,deshalb spricht mich der Text schon thematisch an und wenn er so gut in Bilder gesetzt wurde wie deiner, wird Lesefreude daraus.
Liebe Grüße
Stefan (geschrieben am 10.04.2007)
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Veröffentlicht am 05.04.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.04.2007). Dieser Text wurde bereits 1657 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.05.2013.
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