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ohne Titel
Flugblatt zum Thema KeinVerlag
von Feuervogel.
ohne Titel
provozierende Fantasie
nichts für sanfte Gemüter
Mut haben
dreckige Worte zu zelebrieren
derb und abstoßend sein
mit Sex
wenn Blut fließt
Menschen ihr Leben lassen
wird dies literarisch
betrachtet ausgeschlachtet
meist für gut befunden
echt cool
Frauen sollen
noch immer ihre Schnauze halten
ja nicht zu derb werden
es geht nicht um gefallen
es geht um Toleranz
sei doch still wenn dir was nicht gefällt
hier werde ich intolerant
hab doch Sex wie du ihn immer hattest
weibliche Fantasien sind eben nicht brav, rein, sauber,
nicht bei jeder
sie sind auch dreckig, stinkend, abstoßend
aber sie werden fantasiert von Frauen
die schön, die weich, die zärtlich, die liebevoll sind
das eine schließt das andere nicht aus
hier gibt es einige Mörder
wenn ich alles als real betrachte was geschrieben steht
irgendwie wäre das was für "emma"
doch ich überlege mir schon in Zukunft was ich auf das Volk so loslasse
ich hab mich schon oft über den Ton hier gewundert
lauter Literaturprofessoren
lauter Germanisten
Menschen die wissen wie andere ticken
ich bewundere einfach jede Form der Kreativität
was nicht gefällt wird akzeptiert
nicht zerrissen
der reinste Jahrmarkt der Eitelkeiten
das ist nicht auf männlichen Mist gewachsen
Frauen sind sich selber
Feind
manchmal mehr
als ich es glauben kann
das ist nicht offensichtlich
oft gut verpackt
subtil
doch ich bin froh das es Frauen gibt
wie Charlotte Roche
oder Catherine Millet
sowie Nancy Friday
die sich erlaubten Ketten zu sprengen
die dem weiblichen Sex eine Sprache gaben
eine Sprache die nicht immer lyrisch
die nicht immer rein
die nicht immer der Norm entspricht
die auch mich entsetzt
und doch
mein Entsetzen macht mir deutlich
ich muss noch hinschauen
in meinen Spiegel
ich sprach genug mit denen
die Schmerz empfanden
über empfange Kritik
die gegangen sind
ICH FRAGE: MUSS DAS SEIN?
Ich habe schon geweint über
die wohlmeinenden Kritiken
die da kamen
aus Köpfen herzlos
und damit meine ich nicht nur mich
als die Beurteilte
sondern auch die
die litten
dann keine Worte mehr fanden
nicht mehr schrieben
zumindest nicht mehr hier
unsensibel
unwissend
KENNEN WIR UNS?
Weißt du, was du weißt, das du
vielleicht nichts weißt?
Ich geh in achtsame Distanz
ich muss mich
nicht öffentlich profilieren
im breit treten anderer Kreativität
aber ich äußere
wenn ich berührt bin
wenn ich lache
wenn ich außergewöhnliches
Wortgestalten gewahr werde
nur dann
denn
es ist so viel besser
für mich
Beziehung ist das
was Kritik
tragbar macht
Beziehungslosigkeit
erschlägt
Niemand sagt etwas
gegen
Hinweise auf Verbesserung
des Gestalterischen
bleib doch im Herzen
dann bist du
nämlich über der Gürtellinie
Michaela Möller
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text
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Kommentar von yodafan (Gast; Alter: 47 Jahre): ich stimme dir voll zu, alles sollte erlaubt sein, es muss nicht jedem gefallen, es muss nicht jeder so denken oder es praktizieren, nur sollten frauen, und auch männer, akzeptieren, dass es frauen gibt, die ihre geheimen phantasien auch offen schreiben.....
und ich frage mich, was daran so schlecht sein soll..... " sex sells" ist ein geflügelter spruch in der werbebranche, viele filme haben heute in der handlung erotische szenen eingebaut... nur hier bei kv soll es nicht sein.... ein wenig mehr toleranz bitte und wem es nicht gefällt, der klickt eben einfach weg.... (geschrieben am 24.07.2009)
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-
Antwort von MagunSimurgh: Ach "sex sells" findest du gut? oO
Der Mensch ist primitiv und triebgesteuert, jedenfalls wenn man es drauf anlegt. Daran werden einige nicht gern erinnert und andere stellen es zur Schau (siehe Sex Sells) – wenn es denn, wie Aristoteles sagte, eine Mitte für jedermann gibt, ist beides nicht gesund.
Außerdem: Man muss ja nicht jede Mode mitmachen. ;)
Was Erotikgedichte betrifft – die sind okay, ich mag so was nicht unbedingt, aber das hat nichts mit Intoleranz, sondern mit Geschmack zu tun :)
Ansonsten "sex sells" – darunter verstehe ich eine Form der Prostitution und es ist weniger ein geflügelter Spruch, als ein geflügeltes Monster, bei dem inzwischen alle gähnen, wenn es angeflogen kommt. Mal im Ernst, kaufst du mehr Parfum, weil die in der Werbung so toll gef(Hier stand ein unkultivierter Ausdruck!)t haben? Oo
Mal davon abgesehen, ist Werbung pervers. Ein Onlinenachhilfeportal warb letztens mit dem Spruch: "Für alle, die ihr Kind lieben und es fördern wollen." Wer sein Kind nicht dorthin schickt, liebt es also nicht? Sorry, aber das ist doch bekloppt, das ist anmaßend und überschreitet alle Grenzen der "fairen" Manipulation.
Sex sells ist die Prostitution des erotischen Verlanges des Menschen, das eigentlich ein Gewinn der menschlichen Kultiviertheit ist, mit "sex sells" macht man das rückgängig und wieder weniger sinnlich. Erotik hat ihren eigentlichen Gewinn darin, dass sie biologisch unnötig ist, Sex reicht. Pimmel rein, einen abgehen, raus, fertig.
Werbung versucht, Erotik zu missbrauchen, sie für ihre Zwecke einzuspannen, wie kann man auf Basis von so was argumentieren?
(Antwort korrigiert am 24.07.2009) (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von yodafan (Gast; Alter: 47 Jahre): magunsimurgh--- hier ging es nicht um meine meinung zu sex sells, das ist ein anderes thema, war für mich nur ein beispiel.
es ging darum, warum eine frau nicht auch derbere erotische texte schreiben soll,phantasien veröffentlichen soll, die , wenn sie ein mann schreiben würde, keinen stören würden, jeder würde sagen, na ja , sexuelle phantasien eines mannes, so sind die männer eben, nur bei einer frau , da wird mehr als nur die nase gerümpft.... und das finde ich nicht gut....
ich kann frauen nur ermuntern, ihre phantaisien zu schreiben.... da ist nichts schmutzig, dreckig oder unnormal.....
lg yodafan (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von MagunSimurgh: Ja, eben, es war dein Beispiel und das hat mich erschreckt oO
Deine Meinung teile ich ja, ich würde jeden ermutigen zu schreiben, was er schreiben will. (Veröffentlichen ist dann wieder eine andere Frage – aber das ist eine lange Geschichte.) Ob ein Mann oder eine Frau schreibt, ist mir ziemlich gleich. Es geht nur um die Texte.
Mir ging es hier nur darum, dass ich finde, dass "sex sells" eine schlechte Basis (und das soll ein Beispiel machen – ein Argument in seiner Begründung stützen – und du reißt ihm hier den Boden weg.)
Und es geht immer um Meinungen, wenn es sich um Kommentare handelt. :) (geschrieben am 24.07.2009)
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- ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
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Kommentar von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): [quote]es geht nicht um gefallen
es geht um Toleranz
und sei doch still wenn dir was nicht gefällt
hab doch Sex wie du ihn immer hattest[/quote]
Die 3. letzte Zeile ist ein Paradoxon. (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von MagunSimurgh: Warum soll man still sein, wenn einem was nicht gefällt?
Also mir ist der Problemfall auch unbekannt, um den es in diesem Text geht – aber ich vermute mal um irgendwelche Erotikgedichte?
Jedenfalls – sein Missfallen darf man schon ausdrücken, worum es auch immer geht, dazu sind Kommentare ja da, nech wahr? *g*
Mir scheint es ein bisschen auf die alte Leier mit persönlich werdenden Kommentaren hinaus zu laufen.
Akzeptanz/ Toleranz, was heißt das schon... vor allem wenn es um Neigungen geht. ;)
Bin insgesamt etwas ratlos deinem Flugblatt gegenüber.
Liebe Grüße. (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): Ich hatte mir erlaubt, einen pornographischen Text, mit dem Hinweis zu kommentieren, dass mich eine bestimmte Stelle abstieße. Das war schon zu viel. Es ist halt eine tolle Sache, wenn man Toleranz für sich selbst fordert, anderen aber den Mund verbieten möchte. :/ (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): Ach ja, eine Vorkommentatorin hatte sich auch geäußert mit dem Hinweis, dass Frauen evtl. mehrere Kerle gleichzeitig begehren könnten, aber nicht wahllos. Ich weiß den genauen Wortlaut leider nicht mehr, aber das war in etwa der Sinn. (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von Feuervogel: Liebe Janna,
ich verbiete niemandem den Mund, dass Wort " Verbot" kommt und kam nicht über meine Lippen. Dein Kommentar, dass dich etwas abstößt kann ich akzeptieren.... Darum geht es nicht!
Ich bin nun schon einige Zeit hier, und mich wundert einfach in vielen Punkten der Umgangston, die Art zu kommentieren und jetzt war bei mir der Punkt erreicht, dazu etwas zu sagen und mir Luft zu machen.
Ich fordere Toleranz, dass siehst du richtig, aber eben nicht nur für mich. Hab ich doch schon von vielen Menschen hier erfahren wie es Ihnen mit Kritik erging, und ich hab mich auch schon oft gewundert was für Kommentare manche Menschen hier anderen unter ihre Texte setzen. Ich sags dir ehrlich, ich denke vieles davon müsste nicht sein. Von mir wirst du hier keine Kritik finden, nicht weil ich nicht kritisch bin, sondern weil ich achtsam mit dem was andere "leisten" umgehe und ich hier niemanden so gut kenne, das ich glaube ihm oder ihr etwas zu sagen zu haben. Ich finde auch, dass dies eher in einer guten Beziehung konstruktiv wirkt. Weiß ich, wo der dem ich Kritik entgegen bringe, gerade steht? Nein, dass weiß ich nicht!
Außerdem denke ich, wenn jemand mich kritisiert der mich aber auch schon lobte und eventuell empfahl, glaube ich, ist die Annahme kritischer Gedankengänge des anderen auf dem Boden dieser vorausgeleisteten positiven Begegnungsberührung ohne Schmerzen eher anzunehemen. Meine Lebensphilosophie ist eben die, die Welt nicht mit Kritik anzuhäufen, davon gibt es genug, Sondern die Welt des anderen zu bereichern mit Lob und Anerkennung.
Sicherlich ist es nicht leicht an einem Text, den man abstoßend findet oder wo der andere Worte wählt ,die man selbst nicht einmal im Traum benutzen würde, einfach schweigend vorbeizuziehen... ich schweige auch nicht zu Ungerechtigkeiten oder zu Dummheit. Doch ist es nicht auch eine Herausforderung einfach mal etwas stehen zu lassen? Ist es nicht das was uns allen schwer fällt eben auch in unseren Beziehungen kommentarlos das ausgesprochene das Partners stehen zu lassen, nicht zu bewerten? ich verweise hier auf das Zwiegespräch, wo genau das praktiziert wird. Zuhören und wertlos schweigen. Das sage ich nicht, weil du oder jemand anderer so denken muss. Ich denke und lebe so! Ich bin mir bewusst, dass dies für viele nicht der mögliche Weg ist, für mich aber schon.
Nun, als Frau einen heftigen pornographischen Text zu schreiben, finde ich für mich, und ich sage bewusst für mich, nicht einfach. Doch ich habe es gewagt und ich bin stolz auf mich, dass ich es wagte dreckig zu sein. Das ich damit bei Frauen nicht unbedingt auf Zuspruch stoße, verwundert mich nicht unbedingt. Ich bin selber Eine. Nun, denke ich da an Charlotte Roches Buch "Feuchtgebiete", kann ich gut verstehen wie abstoßend bestimmte Ausdrucksformen wirken können. Ich finde dieses Buch gut, aber heftig und mich hats manchmal geschüttelt, andrerseits hab ich mich köstlich amüsiert. Ja, es ist eben nicht so einfach aus dem Prinzessinnen_Dasein zu entweichen und ne geile Sau zu sein...obwohl ich gar nicht denke, dass das schweinisch ist... Außerdem ist in jedem von uns etwas davon anteilig vorhanden, und das was mich abstößt könnte ja auch auf Potential in mir, und noch zu bearbeitender Stoff für ein besseres Leben, oder mehr Leben, hinweisen. So kann man es betrachten, aber muss man nicht...so mach es ich.
Hier wird viel geschrieben, manches da wird es mir Angst und bange, aber ich werte dies dann für mich als Möglichkeit der Befreiung für den der sich so ausdrückt...und gehe weiter.
In diesem Sinne sende ich dir Grüße in deinen Abend.... Ela (geschrieben am 24.07.2009)
(diese Antwort melden)
-
Antwort von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): Ich äußere mich nur kurz zum letzten Abschnitt deines Posts.
[/quote]Hier wird viel geschrieben, manches da wird es mir Angst und bange, aber ich werte dies dann für mich als Möglichkeit der Befreiung für den der sich so ausdrückt...und gehe weiter. [/quote]
Wiederum schreibst du oben, dass du Toleranz forderst, aber nicht nur für dich.
Gleichzeitig beschwerst du dich über Kritik, welcher Art auch immer.
Eine Kritik ist nicht mehr und nicht weniger als ein Text, d.h., sie hat die gleiche Berechtigung veröffentlicht zu werden wie der Text, zu dem sie gehört.
Du deutest an, dass du bei manchen Texten weitergehst und ich ahne, was du mir sagen möchtest. Ich für mein Teil gehe mal vorbei und mal bleibe ich stehen und schreibe meinen Eindruck auf. Dazu ist die Kommentarfunktion da, wer es nicht aushalten kann, eine kritische Anmerkung zu bekommen, sollte die Kommentarfunktion sperren oder nicht veröffentlichen.
Ich muss mich auch nicht mit den Befindlichkeiten des Autors auseinander setzen. Ich für mein Teil gucke ja in der Regel nach, wie alt jmd. ist, ob er evtl. noch ein Kind ist z.B. Aber das ist eine freiwillige Entscheidung, wie es auch eine freiwillige Entscheidung ist einen Text zu veröffentlichen. Das fehlte noch gerade, dass wir uns alles schweigend ansehen sollen und dann den Mund zu halten haben.
Gruß
janna (geschrieben am 24.07.2009)
(diese Antwort melden)
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Antwort von Feuervogel: Janna,
Ich habe weder dir noch anderen den Mund verboten, aber wenn du dies so verstehen möchtest, dann lasse ich es dir.
Wir sprechen nicht die gleiche Sprache.
Deshalb werde ich mich nun hierzu nicht weiter äußern.
Ela (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von janna (Gast; Alter: 60 Jahre): [quote]und sei doch still wenn dir was nicht gefällt[/quote]
No comment! (geschrieben am 24.07.2009)
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Kommentar von BrigitteG: Ich gehe davon aus, dass dieses "Flugblatt" etwas mit meinem kritischen Kommentar gestern zu Deinem P 18 -Text zu tun hat. Der Titel war irgendetwas mit "geiler Pussi" oder so - genauer kann ich es nicht sagen, weil Du Deinen Text gelöscht hast, nachdem ich kommentiert hatte.
Wenn Du kV'ler anklagst, dass sie nicht mit Sex von Frauen in P 18 Texten umgehen können, dann frage ich mich, warum Du nicht das Rückgrat hattest, Deinen Text mit meinem Kommentar stehen zu lassen.
Und zum Thema "Frauen sind nicht nur sanft": genau das habe ich in meinem Kommentar wörtlich geschrieben, nämlich dass es mir ausdrücklich nicht darum geht, dass Frauen nur mit Zärtlichkeit in Verbindung gebracht werden. Dein Text aber beschrieb inhaltlich und verbal die Fantasie eines männlichen Klischeetraumes, nämlich eine Frau, die auf jeden (!) Mann scharf war, den sie sieht. Und dies habe ich bezweifelt.
Eine Frau, die souverän und offen mit ihrer Sexualität umgeht - immer gerne. Aber das ist für mich eine, die ihre Bedürfnisse ausdrückt, die auswählt, die aktiv ist, die weiß, was sie will. Aber keine wie in Deinem Text, die feucht wird, nur weil irgendein (!) Mann, egal welcher, in der Nähe ist und seinen Reißverschluss öffnet.
Du spricht über Schmerz, den Du (und andere) empfinden, wenn unsensible Kritiken kommen? Dann mach Deine Texte unkommentierbar. Oder stelle sie erst gar nicht ins Netz. Oder schreib drunter, dass Du nur Lob aushalten kannst. Ich kenne Dich nicht, kann und will zu Deiner Person nichts sagen. Mir ging es ausschließlich um den Text. (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von Feuervogel: Liebe Brigitte,
ich habe Janna schon geschrieben und mich zu dem was ich empfinde ausgedrückt.
Ob Frauen auf alle Männer scharf sein können die ihnen vor die Linse laufen, weiß ich nicht zu sagen, das war auch nicht die für mich verstandene Aussage des Textes... Vielleicht könnte ich es als einen Vagina-Monolog dir näher bingen, es ging nämlich nicht um die Frau, sondern um die "Pussi", die sich Tina nannte. Das kam wohl nicht verständlich genug an. Die Frau war nicht scharf auf jeden Mann, sondern die Pussi.
Gut, den Text will ich gar nicht erläutern...
Ich erinnere mich nicht, dich als Leserin meiner Texte wahrgenommen zu haben im positiven Sinne, und so etwas macht mich dann eben stutzig. Natürlich wenn man keine Kritik verträgt, sollte man hier entweder keine Texte einstellen oder sie unkommentierbar machen. Das wäre der einfachere Weg!
Ich klage hier niemanden an.
Ja, es mag sein das ich kein Rückgrat habe den Text stehen zu lassen, vielleicht habe ich mich damit auch überfordert, indem ich "soetwas" von mir veröffentlicht habe. Da muss ich wohl noch lernen mit mir selbst achtsamer zu sein, dies wurde mir zumindest durch deine Kritik klar. Es ist nicht einfach so etwas zu schreiben, ich habe zwar Spaß daran, finde es eigentlich furchtbar komisch und merke doch, dass es noch als eine "dunkle" Seite von mir verstanden wird, die ich noch tiefer ergründen muss und werde. Aber damit bin ich nicht alleine und denke eigentlich, dass wir Frauen in diesem Punkt uns eher Mut machen sollten, dies dunkle und angeblich versaute auch zu öffnen, eventuell zu leben, ob nun in Worten oder Taten (jeder wie er mag) und uns nicht mit Kritik wieder ins Aus katapultieren. ich weiß sehr wohl, dass dies nicht deine Absicht war. Ja, wenn man sich selber aber so nicht sieht oder das so für sich nicht möchte, ist das natürlich eine andere Welt.
Das war für mich kein"männlicher Klischeetraum", dies ist eben deine Interpretation. Es ist eine weibliche Fantasie und ich weiß, dass es in diesem Fall noch derbere Vorstelungen gibt, eben Vorstellungsen, die nicht unbedingt real werden wollen, aber ausgedrückt.
Ich glaube schon das man feucht werden kann wenn ein toller Typ seinen Reißverschluss öffnet, aber da gehen unsere Welten und wohl auch Erfahrungen auseinander. Frauen sind unterschiedlich und nicht jede verfügt über dieselebe Libido. Das was ich nicht kenne oder mir vorstellen kann, gibt es ...
LG Ela (geschrieben am 24.07.2009)
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Antwort von BrigitteG: Schon interessant, wie klar Du allem Anschein nach meine Erfahrungen und meine Libido kennst. (geschrieben am 25.07.2009)
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Veröffentlicht am 24.07.2009, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.07.2009). Dieser Text wurde bereits 268 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.09.2010.
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